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"Risiko- und Krisenkommunikation" - Schrift Nr. 1 zur Zukunft der Öffentlichen Sicherheit

02.05.2011

Das Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V. hat am Donnerstag, den 07.04.2011 seine Publikation „Risiko- und Krisenkommunikation“ im Deutschen Bundestag vorgestellt. Mit der Schriftenreihe zur Zukunft der Öffentlichen Sicherheit“ möchte das Expertengremium aus Fachpolitikern, Wissenschaftlern, Behördenspitzen und Wirtschaftsvertretern einen wichtigen Beitrag zur Schlüsselrolle der Kommunikation von Risiken und in Krisen leisten.

Die Veröffentlichung schließt an das „Grünbuch zur Öffentlichen Sicherheit“ an, dass im Jahr 2008 von der damals noch kleinen Initiative erarbeitet worden war. Sie konzentriert die sachliche und parteiübergreifende Auseinandersetzung aus den drei Zukunftsforen des Jahres 2010 zum Jahresthema „Risiko- und Krisenkommunikation“.

Die dynamischen Zusammenhänge von risiko- und krisenhaften Ereignissen und die dadurch ausgelöste Kommunikation bei den Behörden, der Berichterstattung sowie den Auswirkungen auf die Vorstellungen und Verhaltensweisen der Akteure (Hilfsorganisationen, Polizei, Feuerwehr) und Betroffenen bilden zentrale Inhalte dieser Schrift. Sie hat zum Ziel, dass sich die Akteure der Öffentlichen Sicherheit in Deutschland ihrer kommunikativen Verantwortung mehr als bisher bewusst werden. Es soll zudem ein Beitrag zur Sensibilisierung für die besonderen Bedingungen in einer Krise und zum Vertrauensaufbau in Wirtschaft, Politik, Behörden und Medien beitragen.

„Das Dreiecksverhältnis zwischen Behörden, Wirtschaft (als Betreiber Kritischer Infrastrukturen) und Medien bildet den Schlüssel im Rahmen der Risiko- und Krisenkommunikation, wenn es um den Umgang mit Risiken oder die Bewältigung von Krisen geht“, sagte der Bundestagsabgeordnete und Beiratsvorsitzende Hartfrid Wolff (FDP) in seiner einleitenden Rede.

Weiterführende zukünftig zu bearbeitende Fragestellungen, konkrete Forschungs- und Projektideen im Rahmen der Risiko- und Krisenkommunikation und Fragen der Sensibilisierung der Bevölkerung sind Gegenstand der Publikation. „Mit der Entstehung einer Krisenlage erwächst zugleich ein enorm hoher Informationsbedarf unter den Beteiligten, der dann in der Regel unter erheblichem Zeitdruck sachgerecht befriedigt werden will“, resümierte der Vorsitzende Prof. Dr. Hermann J. Thomann. Die Autoren und Mitwirkenden stehen ebenfalls für Fragen zur Verfügung.



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