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XIV. Zukunftsforum zur Unsicherheit der digitalen Welt
30.11.2011

Am 24.11.2011 trafen im Rahmen des XIV. Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit mehr als 60 Experten aus Politik Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um sich über die Unsicherheit der digitalen Welt sowie entsprechende Abwehrstrategien auszutauschen.
Frau Staatssekretärin Rogall-Grothe stellte eingangs klar, dass selbst Worst-Case-Szenarien, wie etwa eine Manipulation der europäischen Stromnetze, längst keine bloße Zukunftsmusik mehr sind. Dies habe der Fall Stuxnet im Sommer letzten Jahres gezeigt.
Doch nicht nur große Konzerne sind zunehmend von Cyberangriffen und Cyberspionagespionage bedroht, auch kleine und mittelständische Unternehmen geraten vermehrt ins Visier der Täter ergänzte Herr Hange, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.
Mangelnde Kenntnisse hinsichtlich der rasanten technischen Entwicklung und ein unzureichendes Risikobewusstsein wurden als ernstzunehmende Probleme gekennzeichnet. Erschwerend kommt eine Fokussierung auf günstige, benutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen seitens der Hersteller und Anbieter hinzu.
Folgerichtig konnten Laufe der Diskussion drei Handlungsfelder identifiziert werden, die in diesem Zusammenhang für die Zukunft der Öffentlichen Sicherheit von besonderer Bedeutung sind:
- Die Bevölkerung muss in größerem Umfang über Risiken aufgeklärt werden.
- Technische Lösungen für einen sichereren Einsatz der Technik müssen entwickelt werden und
- Sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich muss mehr in Sicherheitslösungen sowie sichere Produkte und Dienstleistungen investiert werden.

