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BMI und Forschungsforum zur „gefühlten Gefahr“
21.10.2011

Marie-Luise Beck, Projektkoordinatorin des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit an der FU Berlin, erläutert den interdisziplinären Ansatz des Forums.
(Berlin, 21. Oktober 2011) „Sicherheit als Querschnittsaufgabe“ zu begreifen hält Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern (BMI), für wichtig und richtig. Genau diesen Ansatz habe das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit – die wissenschaftliche Schwesterorganisation des Zukunftsforums – gewählt, betonte er auf dem diesjährigen Fachkongress „Staatliche Risikokommunikation: Erwartung – Transparenz – Vertrauen“ von BMI und Forschungsforum am 17. Oktober 2011 in Berlin.
Vor rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Behörden, Verbänden, Organisationen und der Wirtschaft versicherte Schröder die Bereitschaft des BMI, die Risiko- und Krisenkommunikation „entsprechend den heutigen Herausforderungen und Möglichkeiten weiterzuentwickeln“. Vor allem Wissenschaftlern komme die verantwortungsvolle Rolle zu, durch exakte, umfassende und für Politiker wie Bürger verständliche und nachvollziehbare Expertise zu informieren: „Es geht um den Umgang mit Risiken. Es geht um das Risiko als objektiv messbare Größe und es geht um das subjektive Risikoempfinden (also die gefühlte Gefahr). Und es geht um die Divergenz zwischen diesen beiden Größen“, so Staatssekretär Ole Schröder.
Beiträge zur aktuellen Sicherheitsforschung an der Freien Universität Berlin, Praxiserfahrungen aus der Alltagsarbeit von Behörden und Medien und eine abschließende Podiumsdiskussion zeigten verschiedene Facetten des Themenfeldes auf. Als roter Faden zog sich durch die Tagung, dass die entscheidende Glaubwürdigkeit des „Absenders“ von Nachrichten nur mühsam erworben, aber leicht verspielt werden kann.
Weitere Informationen:
http://www.sicherheit-forschung.de/news/bmi_10_11.html


