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	<title>Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit &#187; Allgemein</title>
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	<description>Sicherheit gestalten</description>
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		<title>Expertentreffen zu Risiko- und Krisenkommunikation im Deutschen Bundestag</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 09:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 0.79in } 		P { margin-bottom: 0.08in } 		A:link { so-language: zxx } -->Zum zehnten Mal seit 2007 trafen sich am Donnerstag, dem 17.06.2010, auf Einladung des Vereins „Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit“ Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft im Deutschen Bundestag zu einem Austausch über Sicherheitsthemen. Rund 60 Mitglieder des Zukunftsforums und geladene Gäste hatten Gelegenheit die Vorträge unterschiedlicher Medienvertreter zu den aktuellen Herausforderungen an Kommunikation in einem Krisenfall zu diskutieren. Damit setzte der Verein die Debatte zu seinem Jahresthema <span style="color: #1f497d;">„</span>Risiko- und Krisenkommunikation<span style="color: #1f497d;">“</span> fort.</p>
<p>Zu den Mitgliedern des Vereins zählen Bundestagsabgeordnete aus allen Fraktionen, die bewusst den kontinuierlichen und interdisziplinären Erfahrungs- und Expertenaustausch für ihre politische Arbeit nutzen.</p>
<p>„Ob etwas als Krise oder Katastrophe aufgefasst wird, hängt nicht zuletzt von der Wahrnehmung ab.“, so der Vorsitzende des Vereins, Prof. Hermann Thomann. „Hier spielen die Kommunikation und insbesondere die Medien eine entscheidende Rolle.“ Und der stellvertretende Vorsitzende, Axel Dechamps, ergänzt: „Während schon sehr viel zu Krisenkommunikation im Unternehmensbereich geschrieben wurde, sind die Erkenntnisse, was Staat und Behörden angehen, eher lückenhaft. Gleichzeitig stehen wir in Zeiten von Twitter und Blog vor ganz neuen Herausforderungen.“</p>
<p>„Am 7. Oktober setzen wir in einem Parlamentarischen Abend in einem größeren Rahmen den Dialog mit Medienvertretern fort.“, kündigt Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Schatzmeister des Vereins, das weitere Vorgehen an. Im Herbst wird sich das Zukunftsforum mit verschiedenen Ansätzen zur Bewertung und Analyse von Risiken beschäftigen. Eine Publikation der Foren 2010 und dem Ergebnis der Arbeitsgruppen ist für Anfang nächsten Jahres geplant.</p>
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		<item>
		<title>Kolumne des Vorstandsvorsitzenden</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2010/04/kolumne-des-vorstandsvorsitzenden/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 17:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hermann.Thomann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[von Prof. Dr. Hermann J. Thomann 
Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit e.V.
Über 70 Entscheider aus den verschiedensten Bereichen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten im IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit über Strategien, Anforderungen und Konzepte für die Bundesrepublik Deutschland im Hinblick auf das Thema Krisenkommunikation. Die dynamischen Zusammenhänge eines Ereignisses und die dadurch ausgelöste interne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">von Prof. Dr. Hermann J. Thomann </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Vorstandsvorsitzender des Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit e.V.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Über 70 Entscheider aus den verschiedensten Bereichen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten im IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit über </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Strategien, Anforderungen und Konzepte für die </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bundesrepublik Deutschland</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> im Hinblick auf das Thema Krisenkommunikation</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">.</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die dynamischen Zusammenhänge eines Ereignisses und die dadurch ausgelöste interne und externe Kommunikation bei den Behörden, der Berichterstattung sowie den Auswirkungen auf die Vorstellungen und Verhaltensweisen der Akteure und Betroffenen bildeten zentrale Inhalte dieses Treffens. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Der einleitende Vortrag von Frau Prof. Dr. Juliana Raupp, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin, mit dem </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Thema „Krisenkommunikation und Kommunikation von krisenhaften Ereignissen – Anforderungen aus wissenschaftlicher Sicht“ </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gab einen sehr guten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft. In diesem Zusammenhang gilt es auf einen neuen, konstruktiveren Umgang mit Unsicherheit und die Gestaltung einer Risikokultur einzugehen, in der beispielsweise auch über Fehlerwartungen als Kehrseite von Sicherheit gesprochen werden muss. Allerdings impliziert dies eine konsequente Evaluation, auch simulierter Vorgänge wie etwa der LÜKEX-Übung.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Über die LÜKEX-Übung referierte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in seinem Vortrag, „LÜKEX Pandemie 2007 und LÜKEX Terroranschlag 2009/2010 – Anforderungen und Konzepte aus der Praxis.“ Er verglich die erst vor wenigen Wochen durchgeführte LÜKEX-Übung mit der vorangegangenen Übung 2007 unter dem Aspekt der Herausforderungen für die Krisenkommunikation. An diesem Beispiel</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> diskutierten die Teilnehmer neue Erkenntnisse über die Rahmenbedingungen der Krisenkommunikation. Insbesondere der Kommunikation innerhalb der jeweiligen Organisation komme dabei eine besondere Bedeutung zu und nicht nur der Kommunikation nach außen.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In diesem Zusammenhang erörterte Ministerialdirektor Dr. Manfred Schmidt, Leiter der Abteilung Krisenmanagement im Bundesministerium des Innern, in seinem Vortrag „Bundeskonzept Krisenkommunikation erste Reflexionen zur kommunikativen Bewältigung der H1N1-Grippesaison“ weitere künftige Herausforderungen.</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> Die Diskussion ergab, dass die Mitarbeiter und die jeweiligen Führungsstrukturen entscheidend seien, die mit der Krisenbewältigung betraut sind. Ihre Erfahrung und Ausbildung bestimme maßgeblich über den Prozess der Krisenkommunikation.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Klaus Zuch, Abteilungsleiter der Senatsverwaltung für Inneres und Sport trug abschließend zum Thema „Krisenkommunikation in der Länderpraxis“ vor. Die anschließende Diskussion im Plenum hatte insbesondere zum Gegenstand, </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">dass die Bürger und die steuernden Akteure rasche, ebenengerechte und als glaubwürdig eingestufte Informationen zur Krisenbewältigung benötigen. </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">K</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">lare Botschaften von und zu den verantwortlich Handelnden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene müssen über etablierte Strukturen vertikal und horizontal kommuniziert werden. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sollten schon im Vorfeld durch eine entsprechende Risikokommunikation aufgebaut worden sein, damit Informationen im Ernstfall auch akzeptiert werden.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Ergebnis hat dieses Treffen wieder einmal aufgezeigt wie wichtig und notwendig der inter- und transdisziplinäre Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft ist und welche wichtigen Denkanstöße durch dieses mittlerweile fest in der politischen Landschaft implementierten Forums in Gang gesetzt werden. Die Ergebnisse und Gedankenanstöße der Diskussionen IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit werden im Anschluss an diese Veranstaltung im Workshop des Forschungsforums Öffentliche Sicherheit weiter wissenschaftlich vertieft werden </span></span></p>
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		<item>
		<title>IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2010/03/ix-zukunftsforum-offentliche-sicherheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:50:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit stand unter den Themenkomplex Krisenkommunikation - Strategien, Anforderungen und Konzepte für die Bundesrepublik Deutschland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h1 style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Berlin, 25. Februar 2010: Das IX. Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit stand unter den Themenkomplex </strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Krisenkommunikation &#8211; Strategien, Anforderungen und Konzepte für die </strong></span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Bundesrepublik Deutschland.</strong></span></span></h1>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die komplexen Bezüge erfolgreicher Krisenkommunikation und die dynamischen Zusammenhänge zwischen Ereignis, interner und externer Kommunikation in den Behörden, der Berichterstattung sowie den Auswirkungen auf die Vorstellungen und Verhaltensweisen der Akteure und Betroffenen waren Gegenstand des neunten Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit.<br />
</span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><a href="http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/wp-content/2010/03/Forum-Runde1.jpg"><img class="size-medium wp-image-225 alignnone" title="Zukunftsforum im Deutschen Bundestag" src="http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/wp-content/2010/03/Forum-Runde1-300x198.jpg" alt="" width="315" height="208" /></a></span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zum Thema „Krisenkommunikation und Kommunikation von krisenhaften Ereignissen – Anforderungen aus wissenschaftlicher Sicht“ sprach einleitend Frau Prof. Dr. Juliana Raupp, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin und gab dabei einen exzellenten Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft. Sie mahnte insbesondere einen neuen, konstruktiven Umgang mit Unsicherheit an. Dies wäre Voraussetzung für eine Risikokultur, in der nicht nur über Sicherheit, sondern auch über Fehlererwartungen gesprochen werden müsse. Risikokultur bedeute auch, Monitoringprozesse einzuführen und reale oder – wie in der LÜKEX-Übung – simulierte Vorgänge systematisch zu evaluieren.</span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verglich in seinem Vortrag, „LÜKEX Pandemie 2007 und LÜKEX Terroranschlag 2009/2010 – Anforderungen und Konzepte </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">aus der Praxis.“ Die erst vor wenigen Wochen durchgeführte LÜKEX-Übung mit der vorangegangenen Übung 2007 unter dem Aspekt der Herausforderungen für die Krisenkommunikation.</span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Am Beispiel der jüngsten LÜKEX Übung diskutierten die Teilnehmer neue Erkenntnisse hinsichtlich der wesentlichen Rahmenbedingungen der Krisenkommunikation. Zeitpunkt und Qualität der Krisenkommunikation bestimmen über Abmilderung oder Verschärfung von Krisen und Notlagen. Nicht nur der jeweiligen Informationsstrategie, der Pressearbeit und den Medien kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, sondern insbesondere der Kommunikation innerhalb der jeweiligen Organisation.</span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In diesem Zusammenhang gab M</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">inisterialdirektor Dr. Manfred Schmidt, Leiter der Abteilung Krisenmanagement im Bundesministerium des Innern, in seinem Vortrag „Bundeskonzept Krisenkommunikation erste Reflexionen zur kommunikativen Bewältigung der H1N1-Grippesaison“ weitere wichtige Hinweise auf künftige Herausforderungen.</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> Die Mitarbeiter und die jeweiligen Führungsstrukturen, die mit der Krisenbewältigung betraut sind, sind entscheidend für den Erfolg der Kommunikation. Ihr persönlicher Hintergrund und ihre Erfahrung bestimmen maßgeblich den Prozess der Krisenkommunikation.</span></span></p>
<p style="margin-right: 0.17cm; margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Klaus Zuch, Abteilungsleiter der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin fügte in seinem Vortrag „Krisenkommunikation in der Länderpraxis“ treffend hinzu, dass k</span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">lare Botschaften von und zu den verantwortlich Handelnden auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene über etablierte Strukturen vertikal und horizontal kommuniziert werden müssen. Die Bürger und die steuernden Akteure benötigen rasche, ebenengerechte und als glaubwürdig eingestufte Informationen zur Krisenbewältigung. Glaubwürdigkeit und Vertrauen sollten schon im Vorfeld durch eine entsprechende Risikokommunikation aufgebaut worden sein, damit Informationen im Ernstfall auch akzeptiert werden.</span></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klare Krisenkommunikation statt Kakophonie</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2010/01/klare-krisenkommunikation-statt-kakophonie/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 17:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In Krisen hat die Kommunikation eine wichtige Funktion: Sie muss warnen und aufklären, um das Verhalten der Bevölkerung zu lenken und somit Schäden zu minimieren oder sogar Leben zu retten. Aber wie können im Zeitalter von Internet und scharf konkurrierenden Massenmedien klare, unmissverständliche Botschaften an die Bürger kommuniziert werden? Krisenkommunikation entwickelt sich leider nur allzu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Krisen hat die Kommunikation eine wichtige Funktion: Sie muss warnen und aufklären, um das Verhalten der Bevölkerung zu lenken und somit Schäden zu minimieren oder sogar Leben zu retten. Aber wie können im Zeitalter von Internet und scharf konkurrierenden Massenmedien klare, unmissverständliche Botschaften an die Bürger kommuniziert werden? Krisenkommunikation entwickelt sich leider nur allzu häufig zur Kakophonie.</p>
<p>Das komplexe Thema Krisenkommunikation wird exemplarisch an zwei Fällen, nämlich anhand aktueller Erfahrungen mit der „Neuen Grippe &#8211; H1N1“ sowie der aktuellen LÜKEX-Übung „dirty bomb“ diskutiert werden. Welche konkreten Lehren zu ziehen sind, um eine nächste Krise mit verbesserter Kommunikation zu bewältigen, ist das Thema des IX. Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit.</p>
<p>Das IX. Zukunftsforum findet am 25. Februar 2010 im Deutschen Bundestag statt.</p>
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		<item>
		<title>Metropolregionen sind Brenngläser für neue Risiken</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2009/12/metropolregionen-sind-brennglaser-fur-neue-risiken/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 11:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese einleitende Feststellung traf Jürgen Roters, Oberbürgermeister von Köln, in seinem Eingangsvortrag auf dem achten Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit zum Thema Metropolregionen beim Deutschen Bundestag. Es war gleichzeitig die erste Zusammenkunft der Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der 17. Wahlperiode. Diese Gelegenheit war offenbar hochwillkommen, denn mit 61 Teilnehmern war dieses Forum das bisher bestbesuchte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Diese einleitende Feststellung traf Jürgen Roters, Oberbürgermeister von Köln, in seinem Eingangsvortrag auf dem achten Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit zum Thema Metropolregionen beim Deutschen Bundestag. Es war gleichzeitig die erste Zusammenkunft der Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in der 17. Wahlperiode. Diese Gelegenheit war offenbar hochwillkommen, denn mit 61 Teilnehmern war dieses Forum das bisher bestbesuchte.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Professor Dr. Hermann J. Thomann, Vorsitzender des eingetragenen Vereins, informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den jüngsten Weiterentwicklungen der ursprünglich informellen überfraktionellen Initiative:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Das „Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V.“ ist seit Juli 2009 ein eingetragener und gemeinnütziger Verein, der bei der Organisation der Foren die parlamentarischen Mitglieder unterstützen wird. Prof. Thomann vom TÜV Rheinland wird im Vorstand von Axel Dechamps, Abteilungsleiter a.D. der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Berlin, und Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, im Vorstand unterstützt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Das „Forschungsforum Öffentliche Sicherheit“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Projekt, das aus den Leitfragen des Grünbuchs sowie den Debatten des Zukunftsforums Forschungsthemen entwickeln und bearbeiten wird. Es hat seine Arbeit unter der Leitung von Professor Jochen Schiller im Oktober an der Freien Universität aufgenommen. Marie-Luise Beck koordiniert das Projekt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Der Kölner Oberbürgermeister sieht in seinem Vortrag die Herausforderungen für die Sicherheit in Köln besonders in drei Bereichen:</span></span></p>
<ol>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">In der „Versingelung“ einer Großstadtgesellschaft, was bei gleichzeitiger Überalterung ganz neue Anforderungen an Evakuierung und Versorgung stellt.</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Dem permanenten Anstieg von internationalen Waren- und Personenströmen und </span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Dem harten Wettbewerb unter den Medien, was leicht zu einer Verschärfung in Krisenlagen beitragen könne. </span></span></p>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Dem tritt die Stadt Köln mit dem „Verbundsystem Störfallbetrieb“ entgegen. Es ist dem Prinzip der „kurzen Wege“ und dem „kennen &amp; können“ verpflichtet und besteht aus insgesamt 12 Projektgruppen (siehe Abbildung). Ursprünglich nur für eine begrenzte Zeit geplant, besteht dies Gruppen schon seit drei Jahren, denn sie hätten sich bewährt.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Als Präventivmaßnahme empfahl Roters mehr Sicherheitsplanung im Städtebau, sog. „Angsträume“ müssten vermieden werden. Er wies außerdem auf den Zusammenhang von dramatisch knappen Kassen als Folge der Finanzkrise und einem befürchteten Abbau von Großstadt-Sicherheit hin. Die geplanten Steuersenkungen, so fürchte er, könnten die Kommunen dazu zwingen, feste Strukturen zu zerschlagen; dies würde immer auch die Sicherheit einer Stadt betreffen. Ein späterer Neuaufbau derselben Strukturen sei immer teurer. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Zum Schluss wünschte sich Roters vom Bund Standardisierungen und stärkere Einbeziehung der Kommunen, denn Kommunen seien in der Krise die ersten Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger: „Wenn etwas passiert, rufen die Leute die 112 an und nicht das Bundeskabinett.“ In der anschließenden Diskussion zeigte sich jedoch, dass dieser Forderung schwerlich nachgekommen werden könne, denn das deutsche föderalistische System gebiete „den Dienstweg“ über die Länderregierungen.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Dr. Jörg Schmidt, Oberbrandrat und Leiter der Stabsstelle „Städt. Krisenmanagement“ der Kölner Feuerwehr, berichtete von dem Kölner System der getrennten Führung von Einsatzleitung und Krisenstab. Dieses System sei lange als unmodern abgetan worden, habe sich jedoch in Köln bewährt. Was seit dem Ende des Kalten Krieges und dem Bedeutungsverlust der Zivilverteidigung fehle, sei eine „Bundesklammer“ der Standardisierungen in der Öffentlichen Sicherheit. Dies sei umso dringlicher, als viele Metropolregionen in mehreren Bundesländern lägen. Region Frankfurt beispielsweise reiche von Main bis Aschaffenburg und umfasse die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern. Schmidt sagte eine Renaissance der Strukturen voraus.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Der Oberbrandrat berichtete außerdem von einer Kölner Übung zum Stromausfall mit folgenden Ergebnissen:</span></span></p>
<ol>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Die Personalsicherstellung in den Ämtern müsse sofort erfolgen, weil sie später infolge der nur wenige Stunden verfügbaren Notstromversorgung nicht mehr kommuniziert werden könne. In diesem Zusammenhang äußerte er sich kritisch über die Ausfallsicherheit des neuen Digitalfunks, die schlechter sei als die des alten Analogfunks.</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Eine Absenkung des allgemeinen Sicherheitsniveaus sei unvermeidlich.</span></span></p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Eine zuverlässige Notstromversorgung über Inselbetrieb oder Privilegierung sei unabdingbar. Hier müssten Lösungen gefunden werden.</span></span></p>
</li>
</ol>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Frank Genenger von den Stadtwerken Duisburg Netzgesellschaft mbH, konzentrierte sich in seiner Präsentation auf die Folgen der Liberalisierung und Privatisierung dieses einstmals kommunalen Versorgungsbetriebes. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Die Liberalisierung habe mehr Effizienz gebracht, aber einen Mangel an Robustheit. Er forderte eine transparente Debatte über diesen Zusammenhang. Die Sicherheitssysteme seien auf maximal 6 – 7 Stunden Stromausfall ausgelegt, danach gebe es keine Rückfalloptionen mehr. Man wisse jedoch bei jedem Stromausfall zunächst nicht, wie lange er dauern könnte, müsse deshalb ab der ersten Stunde für einen lang anhaltenden Ausfall Vorkehrungen treffen</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Für die aus seiner Sicht notwendigen Insellösungen müssten Verantwortlichkeiten im liberalisierten Strommarkt definiert werden. Das Problem sei, dass zur Zeit die Inselbetriebsfähigkeit nicht Aufgabe des Netzbetriebes und auch nicht der Kraftwerke sei. Wir benötigten ein modernes System von gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Einpreisung von Robustheit und Sicherheit.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Genenger wünschte sich abschließend eine transparente Debatte der Chancen und Risiken einer Liberalisierung von Versorgungsbetrieben.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Verdana;"><span style="font-size: small;">Marie-Luise Beck</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<title>Mitgliederversammlung am 16.06.2009</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 18:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. Juni 2009 fand im Deutschen Bundestag die zweite ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit (i.G.) statt.  Der Vorsitzende Prof. Dr. Hermann J. Thomann leitete die Versammlung, bei der neben der Aufnahme neuer Mitglieder auch über einige Satzungsänderungen abgestimmt wurde.
Die erfolgreiche Arbeit des Zukunftsforums wird durch den Verein weitergeführt, das nächste Forum findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2009 fand im Deutschen Bundestag die zweite ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit (i.G.) statt.  Der Vorsitzende Prof. Dr. Hermann J. Thomann leitete die Versammlung, bei der neben der Aufnahme neuer Mitglieder auch über einige Satzungsänderungen abgestimmt wurde.</p>
<p>Die erfolgreiche Arbeit des Zukunftsforums wird durch den Verein weitergeführt, das nächste Forum findet am 26.11.2009 in Berlin statt.</p>
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		<title>Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V. gegründet, Mitgliederversammlung am 16.06.2009</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard.Schneck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die großen Risiken in der globalisierten Welt &#8211; Seuchen, Umweltkatastrophen und Terrorismus &#8211; erfordern vereinte und vor allem  gut überlegte Abwehrmaßnahmen. Um den Gedankenaustausch zwischen Experten und Entscheidungsträgern aus verschiedenen Bereichen zu fördern, wurde am 23. April das
Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V.
in Berlin gegründet.
Die Initiatoren sind die Bundestagsabgeordneten Clemens Binniger (CDU/CSU), Gerold Reichenbach  (SPD), Silke Stokar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die großen Risiken in der globalisierten Welt &#8211; Seuchen, Umweltkatastrophen und Terrorismus &#8211; erfordern vereinte und vor allem  gut überlegte Abwehrmaßnahmen. Um den Gedankenaustausch zwischen Experten und Entscheidungsträgern aus verschiedenen Bereichen zu fördern, wurde am 23. April das</p>
<p>Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V.</p>
<p>in Berlin gegründet.</p>
<p>Die Initiatoren sind die Bundestagsabgeordneten Clemens Binniger (CDU/CSU), Gerold Reichenbach  (SPD), Silke Stokar v. Neuforn (Bündnis 90/Die Grünen) und Hartfried  Wolff (FDP), die zudem die enge Zusammenarbeit mit dem Parlament  sicherstellen.  Vertreten wird der Verein vom Vorstand mit dem  Vorsitzenden Prof. Dr. Hermann J. Thomann (TÜV Rheinland), Axel Dechamps  (Senatsverwaltung Berlin) und Clemens Graf Waldburg-Zeil (Deutsches  Rotes Kreuz).  Weitere Gründungsmitglieder stammen u. a. von Dräger Safety, dem Deutschen Feuerwehrverband, der FU Berlin, IBM, der Johanniter Unfallhilfe, 3M, der Steinbeis-Hochschule Berlin und Thales.</p>
<p>Der nächste Meilenstein des neuen Vereins ist die Mitgliederversammlung  am 16. Juni in Berlin.</p>
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		<title>&#8220;Risiko 2.0&#8243; – Grünbuch auf Europäischer Ebene vorgestellt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 18:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael.Bartsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grünbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüssel – Stromausfall, Pandemie oder andere überregionale Schadensereignisse erfordern ein einheitliches Krisenmanagement. Weil solche Katastrophenlagen an nationalen Grenzen nicht Halt machen, spielt diese Thematik in der Europäischen Union zunehmend eine Rolle.
Am 18. Februar fand daher eine Präsentation des Grünbuchs „Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland“ in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brüssel – Stromausfall, Pandemie oder andere überregionale Schadensereignisse erfordern ein einheitliches Krisenmanagement. Weil solche Katastrophenlagen an nationalen Grenzen nicht Halt machen, spielt diese Thematik in der Europäischen Union zunehmend eine Rolle.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Am 18. Februar fand daher eine Präsentation des Grünbuchs „Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland“ in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Brüssel statt. Die Bundestagsabgeordneten und Herausgeber des Grünbuchs Gerold Reichenbach (SPD) und Hartfrid Wolff (FDP) suchten damit nach Möglichkeiten der Kooperation mit anderen europäischen Partnern. Sie forderten eine bessere Vernetzung der bereits bestehenden Initiativen, um den Schutz von Staat und Gesellschaft voranzutreiben. Der Aufbau eigener europäischer Katastrophenschutzeinheiten wurde kontrovers diskutiert. Nationale Krisenpläne, die in Deutschland noch fehlen, aber in einigen EU-Ländern bereits existieren, sind nach Auffassung der Abgeordneten weitere Anknüpfungspunkte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Veranstaltung wurde eröffnet von Richard Arnold, Leiter der Landesvertretung Baden-Wuerttemberg. Dr. Heike Spieker, stv. Leiterin nationale und internationale Hilfsgesellschaft des DRK-Generalsekretariats, sprach über den Mehrwert des Grünbuchs und die erfreulichen Reaktionen in Deutschland. Jetzt müssten, so Spieker, die Akteure auf nationaler und europäischer Ebene handeln und Defizite bereinigen. Pia Bucella, Direktorin der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Union, betonte in ihrem Grußwort die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit auf Europäischer Ebene weiter auszubauen. Die Moderation für die Veranstaltung übernahm MdEP Alexander Alvaro von den freien Demokraten des Europäischen Parlaments, ALDE.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit ist seit März 2007 als überfraktionelle Initiative im Deutschen Bundestag etabliert. Neben den Abgeordneten des Deutschen Bundestags Ralf Göbel (CDU), Gerold Reichenbach (SPD), Hartfrid Wolff (FDP) und Silke Stokar von Neuforn (Bündnis 90/Die Grünen) besteht die Initiative auch aus Vertretern von Hilfsorganisationen, Wissenschaft, Behörden und Industrie. Mittels der im Grünbuch dargestellten Schadensszenarien hat sich das Zukunftsforum möglichen überregionalen, schwerwiegenden Katastrophenlagen jenseits von Krieg angenommen. Das Grünbuch hat seit seiner Veröffentlichung im Herbst 2008 in den Fachkreisen und der Politik eine breite Diskussion hervorgerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die im Grünbuch aufgeführten Leitfragen bestimmen die Agenda, die das Zukunftsforum ab Mitte dieses Jahres über eine Vernetzung in Forschung und Zivilgesellschaft weiter abarbeiten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Marie-Luise Beck</p>
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		<title>Großes Interesse am Grünbuch: Zukunftsforum spricht sich einhellig für eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit aus.</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2008/11/groses-interesse-am-grunbuch-zukunftsforum-spricht-sich-einhellig-fur-eine-fortsetzung-der-erfolgreichen-arbeit-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 13:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael.Bartsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Am 13. Oktober tagte das ZUKUNFTSFORUM ÖFFENTLICHE SICHERHEIT zum sechsten Mal. Es fand eine angeregte Debatte über das Grünbuch „Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland – Szenarien und Leitfragen“ statt, das die fünf Arbeitsgruppen vorgelegt und die vier Herausgeber der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz vorgestellt hatten.
Gerold Reichenbach berichtete von der Pressekonferenz vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p>Am 13. Oktober tagte das ZUKUNFTSFORUM ÖFFENTLICHE SICHERHEIT zum sechsten Mal. Es fand eine angeregte Debatte über das Grünbuch „Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland – Szenarien und Leitfragen“ statt, das die fünf Arbeitsgruppen vorgelegt und die vier Herausgeber der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz vorgestellt hatten.<br />
Gerold Reichenbach berichtete von der Pressekonferenz vom 23. September. Sie war trotz großer Themenkonkurrenz gut besucht und hatte ein breites Presseecho zur Folge. In fast allen namhaften Zeitungen wurde teils ausführlich berichtet. In der Folge startete eine breite Debatte in den Fachkreisen, die weiterhin anhält. Auf dem Vierten Europäischen Katastrophenschutzkongress in Bonn wurde das Grünbuch vorgestellt. Weitere Foren sind geplant.<br />
Prof. Dr. Herfried Münkler legte in seinem anschließenden Impulsvortrag dar, dass der einstige Prozess der Zerlegung von Gefahren in kalkulierbare Risiken heute durch die Globalisierung umgekehrt werde. Und zwar nach dem Motto: „Ein Auto kann umso schneller fahren, je schlechtere Bremsen es hat.“ Daher wolle er nicht von der neuen Qualität von Risiken sprechen, sondern von eine Re-Transformation von Risiken in Gefahren (siehe Vortrag: „Eine neue Qualität von Risiken“).<br />
Prof. Dr. Reinhard Ries sprach sich in seinem Statement dafür aus, die Kernbotschaft des Grünbuchs „glockenklar“ an die Öffentlichkeit zu kommunizieren: die beschriebenen Katastrophen können von den derzeitigen föderalen Strukturen nicht bewältigt werden. „Genau wie die Finanzkrise, ist ein Stromausfall keinstenfalls Ländersache.“<br />
Dr. Achim Daschkeit zeigte auf, dass Szenarien Komplexität reduzieren und direkt handlungsanleitend sind. Er plädierte in seinem Statement dafür, den angefangenen Diskussionsprozess durch Diskussionsveranstaltungen, regionale Foren etc. weiter voranzutreiben.<br />
In der anschließenden Diskussion wurde ein großes Interesse offenbar, die im Grünbuch aufgeworfenen Fragen abzuarbeiten und den Handlungsbedarf für einen modernen Bevölkerungsschutz zu identifizieren. Hierzu muss das ZUKUNFTSFORUM ÖFFENTLICHE SICHERHEIT von einem informellen Zusammenschluss der vier Bundestagsabgeordneten auf eine verlässliche, formale Struktur umgestellt werden, die auch über die Bundestagswahl 2009 bestehen kann. Die Steuerungsgruppe des ZUKUNFTSFORUMS Wird bei seinem nächsten Treffen, Ende November, hierzu konkrete Vorschläge erarbeiten.</p>
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		<title>Exposé zum Grünbuch Öffentliche Sicherheit</title>
		<link>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2008/09/expose-zum-grunbuch-offentliche-sicherheit/</link>
		<comments>http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de/2008/09/expose-zum-grunbuch-offentliche-sicherheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 09:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael.Bartsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland -  Szenarien und Leitfragen“
Hrsg. Gerold Reichenbach, Ralf Göbel, Hartfrid Wolff, Silke Stokar von Neuforn
Das Ende des Ost-West-Konfliktes und die Globalisierung haben die Rahmenbedingungen für Sicherheit fundamental verändert. Die zunehmend komplexe Kopplung von Systemen – (Meta-)Datenströme, Logistikketten, Energietransport – führt zu einer neuen Qualität von Verletzlichkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Risiken und Herausforderungen für die Öffentliche Sicherheit in Deutschland -  Szenarien und Leitfragen“<br />
Hrsg. Gerold Reichenbach, Ralf Göbel, Hartfrid Wolff, Silke Stokar von Neuforn</strong></p>
<p>Das Ende des Ost-West-Konfliktes und die Globalisierung haben die Rahmenbedingungen für Sicherheit fundamental verändert. Die zunehmend komplexe Kopplung von Systemen – (Meta-)Datenströme, Logistikketten, Energietransport – führt zu einer neuen Qualität von Verletzlichkeit und Risiko.</p>
<p>Diese Risiken können in ihrer Auswirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft zu „chaotischen Krisenlagen“ führen, wie sie früher nur im Kriegsfall vorstellbar waren. Eine umfassende, territoriale Bedrohung Deutschlands durch einen klassischen Krieg ist unwahrscheinlich geworden.<br />
Konsens herrschte bislang in der öffentlichen Debatte nur darüber, „dass sich Risiken und Bedrohungslagen fundamental geändert haben.“ (alle Zitate: Grünbuch) Die Konsequenzen blieben offen.<br />
Im März 2007 gründeten die Herausgeber als zuständige Berichterstatter im Deutschen Bundestag das fraktionsübergreifende ZUKUNFTSFORUM ÖFFENTLICHE SICHERHEIT, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Mitgetragen wird die Initiative von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen. Ebenso nehmen Repräsentanten von Organisationen der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sowie Experten aus Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden teil. Auch zur EU und internationalen Organisationen besteht Kontakt.<br />
Das vorliegende Grünbuch fasst die bisher in den Facharbeitsgruppen und im Forum stattgefundenen Gespräche zusammen. Die Autoren haben daraus Szenarien und Leitfragen entwickelt. Ziel ist es, eine öffentliche und parteiübergreifende Diskussion anzuregen.<br />
Autoren und Herausgeber gehen davon aus, „dass sich existenzgefährdende, nationale Notlagen […] aus dem Zusammenwirken mehrerer Negativereignisse ergeben können“ und damit nationale Katastrophenlagen jenseits von Krieg möglich sind. Es sind die Inter- und Intradependenzen, die Domino- und Kaskadeneffekte, die zu Dynamiken führen, deren Ausmaße weder dem Großteil der Bevölkerung noch den Verantwortlichen bewusst sind.<br />
Die Autoren und Herausgeber warnen, dass eine bundesweite Schadenslage über Tage oder Wochen mit humanen Tragödien und hohen wirtschaftlichen Schäden verbunden wäre. Die Konsequenz wäre ein tiefgreifender „Vertrauensverlust der Bevölkerung in den Staat […]. Dies hätte unabsehbare Folgen für unser Gesellschaftssystem.“</p>
<p>Aus der Vielfalt denkbarer Bedrohungslagen haben die Autoren plausible Gefährdungsabläufe ausgewählt und daraus zwei repräsentative Szenarien für Deutschland abgeleitet: Stromausfall und Epidemie. Zusätzlich beschreiben sie weniger offensichtliche, schleichende Risiken, die Krisen auslösen oder verschärfen können, in (Hintergrund-)Darstellungen: Organisierte Kriminalität internationaler Terrorismus, Klimawandel und die Omnipräsenz und damit umfassende Abhängigkeit von Informationstechnologie.</p>
<p style="PADDING-LEFT: 30px"><strong>Szenario Stromausfall</strong>: Alle Lebensbereiche sind heute auf ein reibungsloses Funktionieren kritischer Infrastrukturen angewiesen. Die Stromversorgung ist die Basis dafür. Ein flächendeckender, tage- oder wochenlanger Stromausfall ist deshalb ein Schlüsselszenario. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist hoch. Alles kann Auslöser sein: technisches oder menschliches Versagen, menschliche Absicht (Terror, Sabotage), Extremwetter, schwere Naturereignisse, Pandemie.<br />
Unmittelbar sind Licht, Telefon, Internet, Heizung, Kühlung betroffen. Ebenso (Finanz-)Handel und Produktion. Aber auch Bereiche, deren Abhängigkeit zunächst nicht offensichtlich sind: Bargeld-, Lebensmittel-, Wasser- oder Treibstoffversorgung oder Abwasser- und Müllentsorgung.<br />
Hochhäuser müssen aufgrund von Seuchengefahr komplett evakuiert werden. Die Bevölkerung kann nicht mehr wie gewohnt Notrufe tätigen und kaum Informationen empfangen. Treibstoff und Notstromaggregate werden zur Mangelware. Behörden, Rettungswesen und Polizei sind selbst extrem betroffen, sie sind Teil der „Kritischen Infrastruktur“.<br />
Denkbar sind Angst und Panik in der Bevölkerung. Die Sicherheitslage könnte eskalieren.<br />
Die Autoren kommen zu dem Ergebnis: „Nach wie vor gehen viele Akteure davon aus, dass es zu keinem lang andauernden und überregionalen Stromausfall kommen wird.“ Die Vorfälle im Münsterland oder im Emsland zeigen aber, dass die Wahrscheinlichkeit steigt.<br />
Und weiter: „Derzeit ist kein einheitliches Risiko- und Krisenmanagement bei Unternehmen, Staat und anderen Akteuren erkennbar. Der Sensibilisierungsgrad ist gering, die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung kaum ausgeprägt. Ein Stromausfall dieser Größenordnung wäre eine nationale Katastrophe mit […] Schäden für die gesamte Gesellschaft.“</p>
<p style="PADDING-LEFT: 30px"><strong>Szenario Pandemie</strong>: Krankheitserreger und Krankheitsüberträger profitieren vom Klimawandel und der hohen Mobilität von Menschen und Gütern. Infektionskrankheiten breiten sich dadurch schneller aus und etablieren sich in den neuen Gebieten dauerhaft. Verbunden mit der hohen Mutationsrate von Viren entsteht ein hohes Bedrohungspotenzial.<br />
Zwei Pandemie-Szenarien werden für Deutschland beschrieben:</p>
<p style="PADDING-LEFT: 60px"><strong>a.) Chikungunya-Fieber:</strong> Ein Sommerhochwasser verbunden mit einer Hitzewelle führt im Südwesten Deutschlands zu einer explosionsartigen Vermehrung der Tigermücke, dem Krankheitsüberträger des Chikungunya-Virus. Die ursprünglich aus Ostafrika stammende Aedes-Mücke existiert bereits in Süd- und Mitteleuropa, eingeschleppt über den Altreifenhandel, Zimmerpflanzen etc. Die Mücke wird in absehbarer Zeit stabile Populationen bilden. Das Virus wurde schon hundertfach über Reisende nach Europa importiert. Diese schleichenden Entwicklungen könnten durch eine entsprechende Extremwetterlage, wie sie in den kommenden Jahren immer wahrscheinlicher wird, zu einer Chikungunya-Pandemie führen. Die Krankheit ist schmerzhaft und fesselt den Kranken mehrere Wochen ans Bett. Sie verläuft selten tödlich. Impfung oder Therapie gibt es nicht. Auf La Réunion, wo vor zwei Jahren eine solche Epidemie ausbrach, konnte das öffentliche Leben und die medizinische Versorgung nur durch das Einfliegen von Personal aus dem französischen Mutterland aufrechterhalten werden.</p>
<p style="PADDING-LEFT: 60px"><strong>b.) SARS: </strong>Eine Mutation des SARS-Virus sorgt dafür, dass die Krankheit so leicht übertragbar wird wie Influenza. Bisher ist die Übertragungsrate von SARS gering, weil das Virus erst nach Ausbruch der Krankheit übertragen werden kann. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für eine solche Mutation ist gegeben. SARS würde sich sehr rasch ausbreiten. Neue Modellrechnungen belegen, dass sich Krankheitserreger durch die hohe Mobilität von Menschen und Gütern in viel größerer Geschwindigkeit weltweit ausbreiten, als bisher angenommen. Impfung und Therapie gibt es nicht. Mit einer Todesrate von 10 Prozent ist SARS 10- bis 100-mal tödlicher als die Influenza. Die notwendigen Gegenmaßnahmen reichen von Quarantäne von Kontaktpersonen über Isolierung von Patienten, Schließung von Schulen, Verbot von Massenveranstaltungen, bis hin zur Abriegelung ganzer Städte oder Regionen.<br />
Die Bekämpfung der Krankheit würde die Krisen- und Katastrophenlage sehr viel stärker verschärfen als die Infektion selbst. „Es entstünden ökonomische Schäden in Größenordnungen, die auch für westliche Volkswirtschaften kaum mehr zu kompensieren wären“.</p>
<p style="PADDING-LEFT: 30px">Der Mensch würde im Pandemiefall zur „Engpassressource“ auf allen Ebenen. Das fehlende Personal zum Betreiben sämtlicher kritischer Infrastrukturen löst Domino- und Kaskadeneffekte aus, die ähnlich verlaufen werden, wie sie im Szenario Stromausfall beschrieben sind.<br />
Die Autoren kommen zu dem Ergebnis: „Das Gesundheitswesen wäre völlig überfordert. Die vorhandenen Ressourcen sind für ein normales Krankheitsaufkommen und lokale Schadensereignisse zugeschnitten. Eine solche Krise könnte nicht einmal ansatzweise bewältigt werden. Das liegt auch an dem steigenden ökonomischen Druck, durch den Überhänge in den Versorgungs¬strukturen abgebaut wurden, und der zunehmenden Privatisierung.“<br />
Und weiter: „Eine einheitliche überregionale Notfallplanung, die eine grundsätzliche Strategie der Abwehr einer Pandemie umfasst, ist nicht vorhanden. Das erschwert ein Krisenmanagement auf allen Ebenen. Es bleibt offen, ob bei einer deutschlandweiten Seuche die derzeitigen föderalen Strukturen des Gesundheitswesens und des Katastrophen¬schutzes die geeignete Organisationsform sind. Vor allem, wenn in einer Krisensituation Mangelressourcen über die Grenzen von Bundesländern hinweg verteilt werden müssten.“</p>
<p>Die anschließenden Leitfragen liefern Anhaltspunkte für die dringend nötige Debatte um politische Lösungen, die sowohl den faktischen Herausforderungen gerecht werden als auch der föderalen Struktur der Bundesrepublik. Damit soll ein Einstieg in eine politische Bewertung erfolgen.</p>
<p><strong>Kontakt:</strong></p>
<p>Marie-Luise Beck<br />
c/o Büro Gerold Reichenbach MdB, 11011 Berlin,<br />
Tel. 030-22772157, Fax: 030-22776156<br />
<a href="mailto:info@zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de"><span style="color: #0000ff;">info@<span style="text-decoration: underline;">zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de</span></span></a></p>
<p><a href="http://www.zukunftsforum-oeffentliche-sicherheit.de"></a></p>
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